Neue Initiative zielt darauf ab, den Tourismus zu fördern und Syriens kulturelles Erbe zu präsentieren
In einem strategischen Schritt zur Stärkung des Tourismussektors des Landes und zur Gewährleistung der Sicherheit und des Komforts internationaler Besucher hat das syrische Innenministerium die Einrichtung einer speziellen Tourismuspolizeiabteilung angekündigt. Diese Spezialeinheit wurde gegründet, um Schutz und Unterstützung an wichtigen touristischen Orten zu bieten und das Gesamterlebnis für Reisende, die Syriens umfangreiche kulturelle und historische Schätze erkunden, zu verbessern.
Ein Sprecher des Innenministeriums betonte, dass das Hauptziel der neuen Tourismuspolizei darin besteht, sowohl Kulturerbestätten als auch ihre Besucher zu schützen und sicherzustellen, dass sich alle Touristen während ihres Aufenthalts sicher und willkommen fühlen. Die Beamten der Abteilung werden eine spezielle Ausbildung durchlaufen, die sich nicht nur auf Sicherheitsprotokolle konzentriert, sondern auch auf den Erwerb von Fremdsprachen und kulturelle Sensibilität, um effektiv mit Besuchern aus verschiedenen Hintergründen und Nationalitäten interagieren zu können.
„Mitglieder der Tourismuspolizei werden darin geschult, Fremdsprachen zu beherrschen und professionell mit Touristen aus der ganzen Welt umzugehen,“ sagte der Sprecher.
Die Initiative spiegelt die breitere Vision der Regierung wider, den Tourismus als Schlüsselsäule der nationalen Wirtschaft wiederzubeleben. In Anerkennung der wichtigen Rolle, die der Kulturtourismus für Syriens wirtschaftliche Erholung und internationales Engagement spielen kann, betrachtet das Ministerium diese neue Einheit als Grundstein für nachhaltige Entwicklung und Imageverbesserung.
„Die neue Abteilung zielt darauf ab, den Tourismus zu stärken, in Anerkennung seiner wesentlichen Rolle bei der Unterstützung der nationalen Wirtschaft und der Vorstellung des reichen kulturellen und zivilisatorischen Erbes Syriens in der Welt,“ fügte der Sprecher hinzu.
Der Schritt kommt zu einer Zeit, in der Syrien seine Türen allmählich wieder für internationale Touristen öffnet, von denen viele begierig darauf sind, seine antiken Städte, religiösen Wahrzeichen und UNESCO-Weltkulturerbestätten zu erkunden. Von den geschäftigen Souks und heiligen Moscheen in Damaskus bis zu den Ruinen von Palmyra und den alten Vierteln von Aleppo bietet das Land ein tiefgreifendes Reiseerlebnis für Geschichts- und Kulturliebhaber.
Durch die Einrichtung einer Tourismuspolizeieinheit, die nicht nur die Sicherheit priorisiert, sondern auch Gastfreundschaft und kulturelles Verständnis betont, hofft Syrien, ein erneuertes Vertrauen unter ausländischen Reisenden und Reiseveranstaltern zu fördern. Es signalisiert auch die Absicht des Landes, sich erneut als erstklassiges Ziel für Kulturtourismus in der Region zu positionieren.
Während Syrien weiterhin in die Wiederherstellung der Infrastruktur und internationale Partnerschaften innerhalb der Tourismusindustrie investiert, stellt die Einführung der Tourismuspolizei einen proaktiven Schritt in Richtung Normalisierung, Stabilität und globales Engagement dar. Mit Sicherheit und Besucherfürsorge im Vordergrund könnte diese neue Einheit durchaus ein Modell dafür werden, wie Reiseziele nach Konflikten ihren Tourismussektor verantwortungsvoll wiederbeleben können, während sie gleichzeitig ihre einzigartige Identität bewahren und feiern.
Syrien vor dem Krieg: Ein Juwel des nahöstlichen Tourismus
Vor Ausbruch des Krieges im Jahr 2011 war Syrien eines der beliebtesten Reiseziele im Nahen Osten und empfing jährlich Millionen von Touristen. Die Mischung des Landes aus antiken Städten, heiligen religiösen Wahrzeichen und unvergleichlicher Gastfreundschaft machte es zu einem kulturellen Paradies für Abenteurer, Gelehrte und Pilger.
- Damaskus, die älteste durchgehend bewohnte Hauptstadt der Welt, fesselte Besucher mit seiner Umayyaden-Moschee, geschäftigen Souks und historischen Innenhofhäusern.
- Aleppo, eine UNESCO-Weltkulturerbestätte, war berühmt für seine monumentale Zitadelle und den legendären Al-Madina Souk – einen der ältesten überdachten Märkte der Erde.
- Palmyra, oft als „Wüstenrose“ bezeichnet, stand als Symbol römischer und semitischer Größe vor seiner tragischen Zerstörung im Krieg.
- Bosra präsentierte eines der am besten erhaltenen römischen Theater, während Maalula und Sednaya Pilger mit antiken Klöstern und aramäisch sprechenden Gemeinschaften anzogen.
- Die Toten Städte von Idlib, Homs, Hama, Lattakia, Tartous und sogar östliche Städte wie Deir ez-Zor und Raqqa boten jeweils einzigartige Einblicke in die Geschichte – von byzantinischen Ruinen bis hin zu mesopotamischen Landschaften.
Diese Reiseziele spiegelten nicht nur Syriens vielfältige kulturelle Schichten wider, sondern boten auch authentische, bewegende Reiseerlebnisse, die ihresgleichen suchen.












